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Amerikanische Hochzeitsbräuche

Amerika gilt immer noch als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem dem Prinzip des „höher, weiter, schneller“ gehuldigt wird. Das gilt auch für Hochzeiten – eine amerikanische Hochzeit ist eine pompöse, üppige und aufwändige Angelegenheit. Sie wird so groß gefeiert, wie es sich das Paar und seine Familien nur leisten können, meistens in einem vornehmen Hotel an der besten Adresse.

Alles wird im Vorfeld minutiös geplant – kein Wunder, dass der Beruf des Wedding Planers in den USA entstanden ist. Die Gästezahl beträgt mindestens 150 bis 200 Gäste, es können aber auch leicht einmal 500 daraus werden. Die Feier ist so exakt geplant, dass sie mehrmals geübt wird (sogenannte Wedding Rehearsals, in denen der Ablauf der Trauungszeremonie wieder und wieder geübt wird) – der letzte Übungslauf findet am Vortag der Hochzeit statt und schließt auch das Dinner mit ein. An diesem Rehearsal Dinner nehmen alle teil, die in die Hochzeitszeremonie mit einbezogen sind. Das Rehearsal Dinner bezahlen üblicherweise die Eltern des Bräutigams, die Hochzeitsfeier geht zu Lasten der Brauteltern.

Hochzeit in Amerika

Pompös und mit Glamour

Echte amerikanische Hollywoodtradition prägt auch die typische Hochzeitsfeier. Sie wird pompös und mit möglichst viel Glamour gefeiert, bescheidene Feiern im eigenen Heim sind eher die Ausnahme denn die Regel. In Amerika sind auch sogenannte Themenhochzeiten sehr beliebt, bei denen von der Dekoration über das Essen und die Musik bis hin zum Outfit der Gäste alles bis aufs Kleinste auf das Thema abgestimmt wird. Bei einer Hochzeit mit dem Thema „Mexiko“ oder „Hawaii“ erscheint man also am besten mit Sombrero oder Blumenkette, ist das Motto „Cowboy“, dürfen Westernhut und Cowboystiefel nicht fehlen.

The Best Man

So nennt man im englischen Sprachraum den Trauzeugen des Bräutigams. Der Best Man in den USA hat wahrscheinlich viel mehr zu tun als ein deutscher Trauzeuge, ist er doch schon in die Hochzeitsvorbereitungen viel mehr einbezogen als in der BRD. Er unterstützt den Bräutigam in allen organisatorischen Belangen, begleitet ihn beim Kauf seines Outfits und organisiert den Junggesellenabschied, Stag-Party (Hirschbockparty) genannt. Diese ist mit dem deutschen Junggesellenabschied zu vergleichen, es wird viel getrunken, und eine Stripperin oder der Besuch in einem Striplokal gehören zwingend dazu.

Am Tag der Hochzeit verwahrt der Best Man die Trauringe, bezahlt den Geistlichen oder die Gebühr beim Standesamt, unterzeichnet als Trauzeuge natürlich die Heiratsurkunde und hält auf der Feier eine Ansprache, die möglichst witzig den Bräutigam karikiert. Auf der Feier hat er dann noch die Aufgabe, sich um die Gäste zu kümmern, damit keine Mauerblümchen einsam herum sitzen.

The Bride’s Maid

Die Bride’s Maid ist die Brautjungfer, die die Braut im Vorfeld der Hochzeit unterstützt. Diesen Namen trägt sie, wenn sie unverheiratet ist, eine verheiratetet Brautjungfer wird Maid of Honor (Ehrendame) genannt. Sie unterstützt die Braut bei allen Hochzeitsvorbereitungen, hilft ihr bei der Auswahl ihres Kleides, berät sie bei den anstehenden Entscheidungen und organisiert auch den Junggesellinnenabschied der Braut.

Der heißt in den USA Bridal Shower (wörtlich Brautdusche). Er findet einige Monate vor der Hochzeit statt und wird nur von weiblichen Gästen besucht. Weibliche Verwandte, Mutter und Schwiegermutter sowie Freundinnen finden sich ein, um die Braut mit Geschenken zu überschütten - daher der Namen. Diese Geschenke sind kleine Haushaltsgegenstände oder auch Dessous, die zusätzlich zu den Hochzeitsgeschenken gemacht werden. Auch hier kann der Abend zum echten Junggesellinnenabschied ausgedehnt werden, bei dem noch ein Stripper auftritt.

Der Bridal Brunch

Der Bridal Bruch findet meistens einen Tag vor der Hochzeit statt und dient dazu, all den Freundinnen, die die Braut die ganzen Monate lang so tatkräftig unterstütz haben, eine kleine Entschädigung zu bieten. Sie werden zu einem schönen Essen eingeladen, und die Braut bedankt sich bei ihnen und überreicht ihnen angemessene Geschenke, die ihre Hilfe würdigen sollen.

Ablauf am Hochzeitstag

Der Ablauf am Hochzeitstag gleicht sehr dem im deutschen Raum. Die Braut und der Bräutigam treffen sich erst vor der Kirche oder dem Standesamt, da es Unglück bringen soll, wenn der Bräutigam die Braut vorher sieht. Die Braut wird dann gemäß der Tradition von ihrem Vater in die Kirche oder das Standesamt geführt und dem Bräutigam übergeben, wobei in Amerika in der Tat normalerweise der Hochzeitsmarsch gespielt wird.

Nach der Trauungszeremonie begibt man sich an den Veranstaltungsort, wobei allerdings kein hupender Autokorso üblich ist. Es folgt dann das Dinner mit den Ansprachen, wobei der Best Man – der Trauzeuge – immer mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht wird. Das Anschneiden der Hochzeitstorte und das Werfen des Brautstraußes gehören zu den üblichen Traditionen, und das Paar verabschiedet sich oft recht früh von der Feier, um sofort in die Flitterwochen zu fahren. Von der Hochzeitstorte bekommt jeder Gast ein Stück, und wer nicht mit feiern konnte, dem wird es zugeschickt.

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