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Verbunden mit der Vergangenheit – schöne Hochzeitstraditionen

Hochzeitstraditionen

Jedes Land pflegt seine eigenen Traditionen, und so variieren auch die Hochzeitstraditionen von Nation zu Nation. Aber etliche werden in vielen Ländern gepflegt, und manche wandern auch ein, bis sie sich fest etabliert haben. Daher sind etliche Traditionen mittlerweile in vielen Ländern gängig. Eine Tradition, die zumindest in den westlichen Ländern üblich ist, ist die Farbe des Brautkleides: Weiß. Das war nicht immer so, sondern dieser Brauch wurde von der englischen Queen Victoria eingeführt. Früher trugen die Bräute farbenfrohe Kleider, aber seit ihrer Hochzeit mit Prinz Albert war auf einmal Weiß die angesagte Farbe für das Brautkleid. Und schnell wurde in die Farbe auch etliches hinein interpretiert: Weiß stand für Jungfräulichkeit, für Unschuld und für zarte Unberührtheit.

Beliebte Hochzeitstraditionen

Verschiedene Bräuche haben sich teils über die Jahrhunderte gehalten und sind ein fester Bestandteil fast jeder Hochzeitsfeier.

  • Der Polterabend Der Polterabend ist eine Tradition, die in vielen Ländern dazu genutzt wird, entferntere Personen und Bekannte in die Feierlichkeiten ein zu beziehen, die man nicht zur eigentlichen Hochzeitsfeier einladen möchte oder kann. So haben alle die Gelegenheit, ein wenig mit zu feiern und dem Paar seine Glückwünsche aus zu sprechen.
    Zum Polterabend lädt man nicht ein, sondern man gibt den Termin und den Ort im Bekanntenkreis und bei den Nachbarn bekannt. Früher fand er üblicherweise vor dem Haus der Eltern der Braut statt, in dem die Braut noch wohnte. Heute wird die Wohnung des Paares, soweit schon vorhanden, oder ein anderer geeigneter Ort gewählt. Geeignet bedeutet dabei, dass es eine freie Fläche geben muss, auf der munter altes Porzellan oder Tonwaren zerschmettert werden können. Denn das ist einer der Hauptpunkte des Polterabends: Das Paar muss gemeinsam all die Scherben zusammen kehren, die die Gäste produziert haben. Der Brauch geht zurück auf das Sprichwort „Scherben bringen Glück“ und sollte böse Geister von dem Paar fern halten. Man mag daran glauben oder nicht, Spaß macht das Zerschmettern der Porzellanwaren allemal.
    Die Bewirtung auf dem Polterabend entspricht dem eher rustikalen Charakter: Ein zünftiger Grill oder ein nahrhafter Eintopf, begleitet von Bier sind absolut passend. Die Gäste erscheinen im lässigen Outfit, Geschenke sind kein Muss, dürfen aber mit gebracht werden.

  • Der Junggesellenabschied Dieser Brauch ist aus dem anglo-amerikanischen Bereich auch nach Deutschland eingewandert. Der Junggeselle oder die Junggesellin nimmt an diesem Abend Abschied von der vermeintlichen Freiheit, die das Leben als Single angeblich bietet und die mit der Heirat ihr Ende finden wird. Deshalb wird der Junggesellenabschied im Kreis von Freunden respektive Freundinnen verbracht, mit denen man noch einmal unbeschwert durch die Kneipen zieht und zum Teil etwas peinliche Aufgaben lösen muss. Spaß ist garantiert, ein fulminanter Kater meistens auch.

  • Die Entführung der Braut Eine weitere Hochzeitstradition, die in vielen Regionen praktiziert wird, ist die Entführung der Braut. Am Hochzeitstag bemächtigen sich einige Freunde der Braut und verschleppen sie in ein Lokal. Die Aufgabe des Bräutigams ist es nun, seine Liebste wieder zu finden und aus zu lösen. Sobald er sie gefunden hat. Der Bräutigam sollte sich mit genügend Bargeld bewaffnen, denn auf seiner Tour durch die verschiedenen Kneipen muss er natürlich Lokalrunden schmeißen, um Informationen über seine Braut zu erhalten. Eine schöne Tradition, um auch die nicht beteiligten Kneipenbesucher an dem schönen Anlass teil haben zu lassen!

  • Der Wurf des Brautstraußes Der Mensch war schon immer abergläubisch und ist es noch – in vielen Hotels oder Flugzeugen wird die Zahl 13 nicht zur Nummerierung verwendet, da sie angeblich Unglück bringt. Der Brautstrauß ist ein Orakel, welches eine Aussage über die nächste Hochzeit machen soll – wer ihn fängt, soll angeblich als nächstes unter die Haube kommen. Beim Brautstraußwerfen stellt sich die Braut mit dem Rücken zur versammelten Menge der Junggesellinnen und wirft den Brautstrauß nach hinten in die Menge. Da viele Bräute ihren eigenen Brautstrauß trocknen und als Erinnerung aufbewahren wollen, hat es sich übrigens eingebürgert, dass für das Brautstraußwerfen ein identischer, aber kleinerer Brautstrauß bestellt wird.

  • Das Anschneiden der Hochzeitstorte Auch dieser alte Brauch ist eine alte Form des Orakelns. Beim Anschneiden der Hochzeitstorte halten beide Brautleute gemeinsam das Messer und schneiden die Torte an. Das Publikum beobachtet nun genau: Welche Hand liegt über welcher, wer hat beim Anschneiden die Führung und wer folgt? Denn der, dessen Hand oben liegt und der die Führung übernimmt, hat angeblich auch in der Ehe die Hosen an, so heißt es.

Regional gibt es – gerade in ländlichen Gebieten – sicher noch eine Fülle weiterer Hochzeitstraditionen, dieses sind die geläufigsten. Man muss auf einer Hochzeit natürlich nicht alle bekannten Traditionen in Anspruch nehmen, aber da die meisten von ihnen Spaß machen, sollte man sich ruhig darauf einlassen, sind sie doch oft Höhepunkte einer Hochzeitsfeier.

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