... alles für Ihre Hochzeit

Der Hochzeitstag ist vorbei – und nun beginnt die Arbeit

Die Feier war wirklich traumhaft, die Geschenke waren üppiger als erwartet, die Flitterwochen sind vorbei, und nun beginnt der Alltag des Ehelebens. Dieser beginnt für viele Paare leider mit zwei eher negativen Punkten: viel Arbeit und Frust. Die viele Arbeit resultiert daraus, dass nach einer Hochzeit – besonders wenn einer der Partner seinen Namen geändert hat - eine Flut an bürokratischen Dingen zu erledigen ist. Und der Frust resultiert daraus, dass viele Paare nach dem monatelangen Stress der Hochzeitsvorbereitungen in ein Loch fallen, da ihnen auf einmal ihr großes gemeinsames Projekt, um das sich so lange alles gedreht hat, fehlt.

Der bürokratische Aufwand ist natürlich zu bewältigen, wenn man ihn einfach mit Fleiß und Umsicht angeht. Und auch gegen die Depression nach der Hochzeit, die besonders Bräute befällt (sie hat schon den schönen Namen Post Bridal Depression), lässt sich einiges tun.

Bürokratische Aufgaben nach der Hochzeit

Das wichtigste ist es jetzt, die amtlichen und wirtschaftlichen Dokumente umschreiben zu lassen, besonders bei einer Namensänderung.

  • Ausweispapiere Als wichtigstes sind da wohl der Personalausweis und der Reisepass zu nennen, auch die Lohnsteuerkarte muss umgeschrieben und die Steuerklasse geändert werden. Das alles kann man auf dem Einwohnermeldeamt erledigen. Die KFZ-Zulassungsstelle kümmert sich um die Änderung im Fahrzeugschein und im Führerschein.
  • Banken und Versicherungen Als nächstes sollte man sich Versicherungen und Banken vornehmen. Braucht man ein neues gemeinsames Konto, muss man Zugriffsberechtigungen auf bestehende Konten einrichten, braucht man neue EC- und Kreditkarten, all das sagt einem sicher der Bankberater. Bei den Versicherungen sollte man schauen, welche entfallen könnten (für den neuen gemeinsamen Haushalt braucht man keine zwei Hausratversicherungen mehr, auch kann oft eine Krankenversicherung wegfallen) und welche man umschreiben lassen muss. Denken Sie bei Lebensversicherungen auch an den Bezugsberechtigten!
  • Weitere Institutionen und Menschen Die Liste weiterer Institutionen, die man informieren muss, ist lang: Vereine, Abonnements, den Energieanbieter, die Telefongesellschaft, den Vermieter, den Arbeitgeber, Ihre Ärzte, den Friseur, den Hausmeister zur Änderung des Klingelschildes… am besten gehen Sie Ihre ganzen Ordner und Ihr Adressbuch durch und machen eine Liste, wen Sie alles von Ihrem neuen Namen / Ihrer neuen Adresse benachrichtigen sollten. Sicherheitshalber sollten Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag beantragen, sollten Sie doch jemanden vergessen haben. Und natürlich sollten Sie all Ihre Freunde und Kontakte, die womöglich nichts von Ihrer Heirat wissen, informieren.
  • Das Internet Und dann ist da noch das Internet. Betreiben Sie eine eigene Seite, müssen Sie nach einer Namensänderung das Impressum ändern, und auch all die unzähligen Accounts und Konten, bei denen Sie Ihren Klarnamen verwenden, müssen umgestellt werden. Bei den Social Media empfiehlt es sich, Ihren Geburtsnamen zumindest eine Zeitlang zusätzlich zu verwenden, denn viele suchen Sie wahrscheinlich noch unter diesem Namen, wenn sie von Ihrer Heirat nichts wissen.

Dazu kommen dann noch so Kleinigkeiten wie neue Visitenkarten, aktualisiertes Briepapier oder ein neues Logo, wenn Sie so etwas verwenden. Diese Dinge haben aber sicher Zeit, zur Not können Sie sie in der ersten Zeit handschriftlich ändern. Und sicher werden Sie den ein oder anderen Punkt vergessen, deshalb sollten Sie Ihren alten Emailaccount etc. noch eine Zeitlang weiter verwenden, bis es wirklich alle mitbekommen haben.

Emotionale Hürden nach der Hochzeit

Monatelang kreisten Ihrer beider Gedanken zu einem großen Teil um Ihre Hochzeitsfeier, das Kleid und Outfit der Braut, um Blumenschmuck und die Menuauswahl, und nun ist alles vorbei. Diese Leere und der beginnende Ehealltag stürzen viele Paare erst einmal in ein schwarzes Loch, und besonders die Braut, die so lange im Mittelpunkt stand, ist für eine kleine Depression anfällig. Ein gutes Gegenmittel ist es, sich ein paar kleinere Projekte zu suchen, die man wieder gemeinsam angeht.

  • Danksagungskarten
    Dieser wichtige Punkt sollte als gemeinsames Projekt nach der Hochzeit bevorzugt in Angriff genommen werden. Ihre Gäste haben keine Kosten und Mühen gescheut, und sie freuen sich über ein Dankeschön. Ein besonderer Text, individuelle Danksagungsschreiben, ein kleines Andenken in Form einer Foto-DVD, all dies ist eine schöne Aufgabe und bereitet allen große Freude.

  • Trash-the-Dress-Fotosession
    Ein schönes Thema, welches die Erinnerungen an die Hochzeit wieder lebendig werden lässt, ist eine Trash-the-Dress-Fotosession. Dabei werfen sich beide noch einmal in ihr Hochzeitsoutfit und lassen dann von einem Fotografen Aufnahmen machen. Diese werden oft an kontrastierenden Orten gemacht – auf einer Baustelle, in einem Springbrunnen, im U-Bahntunnel. Auf die Kleidung wird dabei keine Rücksicht genommen (daher der ausdrucksvolle Name), und es entstehen außergewöhnliche Fotos, die die Zerstörung des Outfits wett machen – wahrscheinlich hinge das Kleid ohnehin nur jahrelang platzfressend im Schrank.

  • Fotoalben zusammen stellen
    Wahrscheinlich gibt es eine Unmenge an Fotos und Videos von Ihrer Hochzeit, die von den Profis und den Amateuren stammen. Es macht sehr viel Spaß, diese zu sichten, zusammen zu stellen und daraus ein schönes Album zu konzipieren (elektronisch und / oder auf Papier), welches Sie dann gemeinsam mit Freunden und Familie genießen können, auf Ihrer Seite im Internet veröffentlichen oder den Personen, die Ihnen besonders am Herzen liegen, zusenden können.

Diese kleinen Projekte machen nicht nur Spaß, sondern etablieren auch eine Routine, die für eine gelungene Ehe sehr wichtig ist: Immer wieder mit Spaß und Engagement gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Und so können Sie die Freude Ihres Hochzeitstages noch etliche Wochen bewusst immer und immer wieder genießen.

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