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Österreichische Hochzeitsbräuche

Hochzeit in Türkei

Das Nachbarland Österreich hat sicher eine sehr ähnliche Kultur, und besonders die Hochzeitsbräuche sind denen in Süddeutschland sehr ähnlich. Dennoch haben sich einige zum Teil regional ausgeübte Bräuche entwickelt, die man in Deutschland eher weniger kennt. So gibt es neben der auch in Österreich üblichen Hochzeit in Weiß auch den vermehrten Trend, wieder in Tracht zu heiraten, wie er auch in ländlichen Gegenden in der BRD auszumachen ist. Die Größe der Hochzeitsfeier bestimmt sich wie bei uns nach dem Geschmack und dem Geldbeutel, auf dem Land wird sie traditionell oft etwas größer gefeiert, da man früher sehr oft die ganze Dorfgemeinde einbezog.

In Österreich kennt und schätzt man viele der Bräuche, die auch in der BRD üblich sind. So werden in der Kirche Blumen gestreut, vor der Kirche oder dem Standesamt Reis geworfen, es werden Brautstrauß und Strumpfband in die Menge der Unverheirateten geworfen, und auch in Österreich trägt die Braut etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues.

Böllern und Baumstämme

Einige Hochzeitsbräuche aus Österreich werden zumindest in ländlicheren Regionen immer noch gerne beibehalten und mit viel Spaß ausgeführt.

  • Der Brautwecker In Österreich verbringt die Braut die Nacht vor der Hochzeit traditionell in ihrem Elternhaus. Am Morgen wird sie dann lautstark durch Böllerschüsse oder zünftige Blasmusik geweckt. Dieser lärmende Wecker dient nach alter Tradition dazu, böse Geister zu vertreiben, die Lärm offensichtlich nicht ausstehen können.
  • Diebstahl der Braut Die Entführung der Braut durch ein paar Freunde, die anschließend mit ihr eine kleine Kneipentour machen, wobei der beraubte und suchende Gatte jedes Mal die Zeche zahlen muss, stammt auch eher aus ländlichen Gebieten. Dort wollte man durch diesen Brauch auch Dorfbewohner in die Feierlichkeiten mit einbeziehen, die nicht selbst zum Fest geladen waren. In manchen Gegenden dürfen die Freunde die Braut nur dann entführen, wenn es ihnen zuvor gelungen ist, den Brautstrauß zu stehlen. Dieser wird daher vom Bräutigam oft scharf bewacht.
  • Schleiertanz um Mitternacht Dieser alte Brauch hat germanische Wurzeln. Um Mitternacht wird der tanzenden Braut ihr Schleier geraubt und von den anwesenden Singles in kleine Stücke gerissen. Wer dabei das größte Stück erwischt, hat die besten Chancen, als nächster unter die Haube zu kommen. Wenn der eigentliche Schleier für diesen Akt der Zerstörung zu wertvoll ist, wird für diesen Brauch oft ein preiswerterer Schleier benutzt.
    Eine andere Variante des Schleiertanzes ist es, dass der Braut mit dem Schleier die Augen verbunden werden und sie dann versuchen muss, eine der anwesenden unverheirateten Frauen zu fangen. Die Gefangene ist dann diejenige, die als nächste heiraten wird.
  • Die Baumstamm-Wegsperre Gerne wird auf der Route von der Kirche oder dem Standesamt zum Veranstaltungsort eine Wegsperre aufgebaut, bei der ein Baumstamm auf zwei Böcken quer über die Straße positioniert wird. Das Paar muss diesen Baumstamm dann gemeinsam - gerne mit einer stumpfen Säge, damit es nicht zu einfach wird - zersägen. So soll getestet werden, ob das frisch gebackene Ehepaar auch gemeinsam Probleme lösen kann und zusammen hält.
  • Das gespannt Seil In vielen Regionen gibt es auch den Brauch, dass der Ausgang aus Kirche oder Standesamt mit einem Seil versperrt wird. Der Bräutigam muss sich nun seiner ersten Aufgabe als Ehemann stellen, der Braut durch Lösegeldzahlungen an die Umstehenden den Weg in die Freiheit wieder zu erkaufen. Eine Ergänzung ist das Hochzeitsspalier, bei der die Gäste rechts und links des Weges stehen und dem Brautpaar Hindernisse in den Weg legen, die dann entweder durch Geldzahlung oder durch gemeinsames Bewältigen aus dem Weg geschafft werden müssen.
  • Die alte Morgengabe Die Morgengabe ist seit langer Zeit eine Tradition in vielen Ländern. Am Morgen nach der Hochzeit überreicht der Mann seiner Frau ein Geschenk, welches der Braut ganz allein zur Verfügung steht und ihr auch in früheren Zeiten nicht mehr genommen werden konnte und auch nicht in den Nachlass des Mannes einging. So sollte der Frau ein gewisser eigener Besitz zukommen, der sie etwas unabhängiger machte. In Österreich war die Morgengabe sogar bis zum Jahr 2009 noch gesetzlich verankert.
  • Brautübergabe um Mitternacht Bei dieser Tradition wird um Mitternacht der Braut der Schleier abgenommen, und der Brautvater übergibt die Braut ihrem Ehemann. Denn nun ist sie endgültig vom Status der Braut zum Status der Ehefrau übergewechselt, was durch diese meistens sehr rührend gestaltete Zeremonie verdeutlicht werden soll.
  • Kranzlabtanzen Nach der Brautübergabe wird oft die Tradition des Kranzlabtanzens ausgeführt. Dabei muss jeder, der mit Braut oder Bräutigam tanzen möchte, einen kleinen Obolus entrichten. Damit soll dazu beigetragen werden, die Musik und die Feier zu finanzieren.
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